POP, IMAP und Exchange – verschiedene Konfigurationen
In diesem Beitrag möchten wir Ihnen eine kurze Übersicht der derzeit gängigen Email Dienste und deren Konfiguration vorstellen.
Nachfolgend werden 3 Hauptkonfigurationen aufgeführt die für Emaildienste eingesetzt werden. Immer noch am häufigsten ist POP (Post Office Protocol) verbreitet. Es ist einfach in der Wartung des Servers und benötigt wenig Systemressourcen da meist nur wenige Daten am Server zwischengespeichert werden müssen. Die meisten Free Email Dienste bieten diese Art von Paket an.
Als Email Clients stehen eine große Anzahl zur Auswahl:
Outlook Express, Outlook, Entourage, Mail, Thunderbird, Lotus, Mulberry, KMail, ….
POP
Der POP Dienst wird immer noch am häufigsten verwendet. Für 90% aller User ist er ausreichend. Ist man aber darauf angewiesen Emails auch von mehrern Arbeitsplätzen oder Mobil zu nutzen ist IMAP unumgänglich.
IMAP
IMAP bietet bereits eine erhebliche Verbesserung beim Verwalten von Emails. Als Zentraler Email Ablagepunkt dient nicht mehr der eigene Computer, sondern der Email Server. Alle Emails bleiben auf dem Server liegen. Nur zum lesen der Emails holt man sich eine Kopie auf den eigenen Arbeitsplatz herunter. Der Vorteil ist dabei, das man an mehrern Computern auf alle seine Emails zugreifen kann. Sollte z.B. der Computer defekt sein, wären evtl. bei POP alle Emails verlohren, da sie ja nicht mehr am Server hinterlegt sind. Bei IMAP kann man einfach in seinem Client einen neuen Account anlegen und sofort wieder auf alle Emails zugreifen.

Exchange und Derivate
Anhand der Übersichtsgrafik lässt sich schon erkennen wie Umfangreich eine Exchange Umgebung sein kann. Aber auch hier werden grundlegende Dienste in Kombination verwendet. Den Exchange Dienst gibt es dabei nicht.

Dienste die Ihnen ein Exchange Server zur Verfügung stellen kann:
- E-Mails
- Termine und Kalender
- Aufgaben
- Kontakte und Adressen
- Notizen
- Dokumente
- E-Mail-Zugriff via Microsoft-Direct-Push-Technologie
- E-Mail-Abruf mittels POP3/IMAP4
- Datenkomprimierung bei Datenübertragung
- globales Adressbuch
- zertifikatbasierte Authentifizierung
- Unterstützung für Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions (S/MIME)
- ActiveSync für die Synchronisierung mit mobilen Geräten wie zum Beispiel palmOne, PDA, Handy, Symbian, Smartphone und PocketPC
- intelligenter Anti-Spam-Filter: SmartScreen-Filtertechnologie (Intelligent Message Filter (IMF))
- globale Annahme- und Verweigerungsliste (Whitelist/Blacklist)
- Viren-API, mit der Drittanbieter Antivirensoftware angebunden werden kann (VSAPI 2.5)
- Unterstützung für das Sender-ID-E-Mail-Authentifizierungsprotokoll
- vollständige Unterstützung der Novell-GroupWise-6.x-Konnektoren und -Migrationstools
- Outlook Web Access: Bereitstellung eines abgespeckten Outlooks über den integrierten Internet Information Server
- Rechtschreibprüfung für Deutsch und weitere Sprachen




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