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Warum ich TYPO3 einsetze

Seit mehr als 20 Jahren beschäftige ich mich mit dem erstellen von Webseiten. Wobei der Anfang um 1990 herum noch mehr auf dem Schwerpunkt Mailboxen, Netzwerke usw lag. Erst 1992 kam dann das WWW so richtig in fahrt. Die ersten Seiten wurden noch per Text Editor erstellt, da es noch keine Web Editoren gab. Schnell wurden größere Seiten unübersichtlich zu verwalten. Erst um 2000 kamen die ersten CMS Systeme auf und ich habe mich detailliert damit befasst um die richtige Lösung für mein Anforderungen zu finden. Die mussten aber damals auch erst gefunden und definiert werden und deshalb habe ich einen CMS Marathon begonnen der erst 2005 zum Ziel kam.

Mittlerweile führt kaum mehr ein Weg an CMS Systemen für eine Webseite vorbei. Es gibt nur noch wenige Gründe eine Seite nicht mit einem CMS zu erstellen. Der Kostenfaktor spiel dabei keine Rolle. Das Internet hat sich in den letzten Jahren so rasch entwickelt, das die verwendeten Technologien "vernünftig" nur durch ein CMS verwaltet und gepflegt werden kann.

"Eine Webseite muss mehr in das Internet eingebunden werden!"
Was versteht man darunter?

  • Aufbau der Seite nach semantischen Regeln
  • Seite muss gut von Suchmaschinen gelesen werden können.
  • Seite muss in Soziale Netzwerke integriert werden können.
  • Neu Inhalten müssen automatisch an Google, Facebook, RSS Verzeichnisse übertragen werden.
  • Interaktion mit dem Besucher muss aufgebaut werden.
  • Seiten müssen technisch einwandfrei sein

Vor einigen Jahren was das alles noch kein Thema. Es reichte aus seine private Homepage, Vereinsseite oder Firmenwebseite per FrontPage, Netfusion, GoLive oder Dreamweaver zu erstellen und die Dateien auf seinem Webspace abzulegen. Neue Dienste wie Google Sitemaps, News Pings oder RSS Feeds können so aber nicht mehr verwaltet werden. Und wenn man es trotzdem macht wird es irgendwann so unübersichtlich und nicht nachvollziehbar für andere Personen.
CMS Systeme übernehmen diesen Part. So ist es auch möglich die Seite von anderen Personen weiter pflegen zu lassen. Das Know How über die Technik übernimmt das System.

Bis dahin hatte ich mich in PHPNuke, phpwcms, Notepad, wordpress, Mambo, Joomla, TYPO3, Drupal und einige andere eingearbeitet und Seiten erstellt. Als Resultat über die Jahre und Erfahrungen mit den verschiedenen Systemen bin ich schließlich bei TYPO3 hängen geblieben.
Hier die Gründe:

  • TYPO3 ist ein Enterprise System und genügt auch Hohen Ansprüchen.
  • Grenzen noch oben sind nicht zu erkennen und werden immer aktuell erweitert.
  • Hohe Systemstabilität ist gewährleistet.
  • Starkes und qualifiziertes Entwicklerteam
  • Sehr gute Grundstruktur.
  • Starke europäische und deutsche Comunity
  • Leichte Updates und Upgrades möglich
  • Kein Krieg in der Comunity – einheitliche Vorstellungen
  • Erweiterungsmöglichkeiten sind enorm
  • Sicherheit ist enorm
  • Gute Import und Export Möglichkeiten

Wichtig ist mir immer die einfache Upgrade Möglichkeit eines Systems. Oder auch die Möglichkeit schnell eine Seite auf einen anderen Server zu übernehmen.
Es ist sehr schwer ein WordPress oder Joomla Projekt von einer älteren Version auf die Neuste zu bringen. Bei einigen Systemen ist das fast unmöglich.
Bei TYPO3 dauert es ca. 5-10 Minuten um eine Installation von 2003 auf den heutigen Stand zu bringen.
Systeme aktuell zu halten ist überlebenswichtig um sich vor Sicherheit Lochern zu schützen die immer wieder ausgenutzt werden können.

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Aber auch die Weiterentwicklung und die Anpassung an eigene Anforderungen mit Hilfe von TYPO3 ist umfangreich. Setzt man auf die integrierten Mechanismen der Entwicklung, ist man in Sachen Sicherheit immer mit dabei. Andere Systeme wie WordPress oder Joomla bieten dies nur eingeschränkt.
Das Niveau der Entwickler scheint mir auch deutlich höher zu sein. Es fließt nicht jeder Schnick Schnack sofort mit ein, aber wenn sich Techniken etabliert haben, werden sie solide integriert. Das ganze Gegenteil ist Joomla. Die Entwicklung des Systems ist seit 10 Jahren immer konstant vorangeschritten ohne das sich die Entwickler zerstritten, zurückgetreten oder abgespalten haben. Negativbeispiele dafür sind PHP-Nuke, Mambo, Joomla uvm. Bei TYPO3 gibt es besonders in Deutschland eine starke Comunity die sich ständig treffen und Erfahrungen austauschen.
Wo sehe ich die derzeit wichtigen Systeme im Markt

Joomla
image Joomla ist mit Sicherheit das bekannteste und am häufigstem eingesetzte System weltweit. Dadurch wird es von der privaten Webseite bis zu Mittelständigen Betrieben eingesetzt. Beliebt ist es auch wegen der einfachen Integration von Templates. Tausende Templates lassen sich meist kostenlos aus dem Netz ziehen und bieten schon eine ansprechend Designte Webseite als Ausgangspunkt. http://www.joomla.org/

Mambo
Mambo ist der Vorläufer von Joomla, das sich vor ein paar Jahren daraus abgespalten hat. Es spielt heute kaum mehr eine Rolle. http://www.mamboserver.com/

WordPress
Wordpress WP ist ein Blog System das speziell im Blogbereich eingesetzt wird, aber mittlerweile durch Erweiterungen auch als "normales" CMS Verwendung findet. Für "nur" Blogs ist es die Erste Wahl. Als CMS würde ich es nicht einsetzten. http://www.wordpress.org

Magento
Magento Magento ist ein sehr Leistungsfähiges Shop System das es seit ca. 2 Jahren gibt. Als reines Shop System ist es meine Erste Wahl. Es läuft dem veralteten XTCommerce gerade den Rang ab. http://www.magentocommerce.com/de/

Drupal
image Der erste Dinosaurier ist ein typisches CMS der ersten Stunde und wir neben den kommerziellen System wie z.B. Reddot sehr oft in den USA und GB eingesetzt. Durch Erweiterungen kann es auf alle Anforderungen angepasst werden und wird kontinuierlich weiterentwickelt, sehr stabil und sicher.http://drupal.org/

TYPO3
image TYPO3 ist mit Drupal einzuordnen und kann sehr stark erweitert werden. So gibt es eine lange Liste an Top Webseiten die sehr aufwendige branchenspezifische Lösungen mit TYPO3 erstellt haben. http://www.typo3.com

Meine Aufführung bezieht sich hier nur auf populären OpenSource Systeme. Daneben gibt es Tausende kommerzielle Lösungen am Markt, die aber nicht unbedingt besser sein müssen. Bei kommerziellen Systemen steht Haftung und Service für Firmen im Vordergrund. Dies wird aber auch für TYPO3 von Agenturen geboten und ist kein Grund mehr OpenSource nicht im kommerziellen Bereich einzusetzen.

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